Am vergangenen Freitag wollte ich abends wie gewohnt den Livestream von den Dreharbeiten der Berliner Nacht-Taxe auf meinem Desktop-PC schauen, starte schonmal recht frühzeitig den Rechner, aber bekam dauernd nur noch Bluescreens und der PC stürzte ab. Nach etwa 3 Versuchen kam statt des Startes von XP von CHKDSK nur noch folgende Fehlermeldung:

CHKDSK überprüft Dateien (Phase 1 von 3)…
Dateiüberprüfung beendet.
CHKDSK überprüft Indizes (Phase 2 von 3)…
Ein Indexeintrag wird aus dem Index $O der Datei 25 gelöscht.
Ein Indexeintrag wird aus dem Index $O der Datei 25 gelöscht.
Ein Indexeintrag wird aus dem Index $O der Datei 25 gelöscht.
Ein Indexeintrag wird aus dem Index $O der Datei 25 gelöscht.
Ein Indexeintrag wird aus dem Index $O der Datei 25 gelöscht.
[…]

Nach 5 Minuten habe ich den Rechner dann heruntergefahren und die Festplatte abbgestöpselt…

Kurz: Die Festplatte ist am sterben oder evtl. schon tot…

Und das, wo ich eh in Kürze vor hatte, mir eine neue Platte und Windows 7 zuzulegen.

Ärgerlich.

Sehr sogar!!!

Viele Daten sind jetzt evtl. für immer im Daten-Nirvana. Viele privat aufgenommene Fotos und Videos, die sich ggf. nicht wiederbeschaffen lassen. Einiges liegt wohl auch auf meiner externen Platte, aber wohl nicht viel.

Sobald ich mir in Kürze eine neue HDD und die Win7 SB oder OEM bestelle, werde ich mal schauen, was von den alten Daten noch zu retten ist.

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Egal, ich wollte erstmal den in einer Stunde startenden Livestream von Michael Kessler nicht verpassen, also schnappte ich mir mein Netbook und lud mir das aktuelle Ubuntu (Linux) herunter, installierte es auf einen meiner USB-Sticks und stöpselte den jetzt an meinen Desktop-PC.

Funktioniert auch 1A, nur der Speicherplatz ist im Moment arg begrenzt.

Noch…

Sobald meine neue Platte bestellt und geliefert ist, werde ich Ubuntu wohl als schnelles und stabiles Zweitsystem nutzen, aber leider benötige ich Windows noch für einiges an Programmen, wo es noch keinen Linux-Ersatz für gibt.

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Jetzt fragen sich einige von Euch sicher, wieso ich denn unbedingt den Stream auf meinem Desktop-PC sehen wollte und mir soviel Arbeit gemacht habe, obwohl ich den Stream auch auf dem Netbook hätte schauen können?

Ganz einfach:

Am Desktop-PC dem Kessler und sein Team beim Dreh der neuen Staffel über die Schulter zu schauen und am Netbook teilweise interaktiv in das Geschehen via Twitter einzugreifen – sowas ist schon eine schöne und interessante Sache! 😉

Ein ähnliches Konzept verfolgten gestern Abend der Ecki und der Grimmi in ihrem Livestream auch. Es war eine interessante und lustige Sendung, obwohl oder bzw gerade weil kein richtiges Konzept vorlag! Bzw. weil deren Studiogast kurzfristig absagen musste. Deshald wurde quasi mit Zuschauerfragen über die Plattform Twitter der Verlauf des etwa 3,5-stündigem Livestreams bestimmt.

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Ein ähnliches Konzept, welches wir von der IrrenhausAG ja auch schon mehrmals versucht haben umzusetzen. So  kamen wir ja auch schon vor etwa einem Jahr auf die Idee, live zu streamen und auf die Wünsche unserer Zuschauer – damals noch per Chat – einzugehen.

Auf unserer Silvester-LAN 08/09 aus Wiesbaden gab es einen etwa 4 Tage langen (teilweise interaktiven) Livestream, auf der CeBIT 09 streamten ich dann live via Cam, Netbook und UMTS-Stick direkt von der Messe. Leider war auf der diesjährigen CeBIT das Mobilfunknetz derart überlastet, dass aus dem Stream überwiegend ein Klötzchen-Puzzle auf den Monitoren unserer Zuschauer zu erkennen war.

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Und schon wieder einmal habe ich viel zu weit ausgeholt und bin dermassen vom Thema abgewichen,

dabei wollte ich doch nur mal eben sagen:

Macht regelmäßig Backups euer wichtigen Daten!!! 😉

So, bis bald…

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